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Das meistgelesene Buch, der Quran

Im Namen Allahs, des Erbarmers des Gnädigen. Alles Lob gebührt den Herren der Welten. Nichts ist IHM gleich. 
ER wurde nicht gezeugt und hat keinen Partner. SEIN ist alles Unterworfen. ER sandte uns edel Blätter, das wir der rechten Weisung folgen können.

Der Qur‘an ist das meist gelesenste Buch der Erde. Alltäglich vertiefen sich Millionen von Muslimen im Qur’anlesen. Würde man sich im Weltraum befinden, und könnte man die Stimmen hören, so würde man feststellen, das der Qur‘an ununterbrochen auf Erden gelesen wird. Von Asien über Europa bis nach Amerika, widmen sich die Muslime dem Qur‘anlesen. Ob es auch das meist gekaufteste Buch der Welt ist, sei dahin gestellt. Tatsache jedoch ist, das die Muslime neben den originalen arabischen Qur‘an auch eine ungefähre Bedeutung in ihrer Landessprache besitzen. Es gibt heute keine Sprache mehr, in der die ungefähre Bedeutung des Qur'an versucht wurde wiederzugeben. Der Qur‘an wurde seit seines Bestehens von keinen anderen Buch eingeholt. Millionenfach in schönster Handschrift und Druckschrift, ist es das meist genutzteste Buch auf Erden.

(Von der Bibel wird gerne gesagt, es sei das meistverkaufteste Buch. Doch was nutzt es, wenn es im Schrank, am Dachboden oder auf den Flohmarkt ungelesen liegt?)

Der Qur‘an wird von den Muslimen anders behandelt, als von anderen Religionsgemeinschaften deren Heiligen Büchern. Während man auf Flohmärkten alte Bibeln kaufen kann, wird man nach einem alten oder gebrauchten Qur‘an vergeblich suchen. Mit tiefer Religiösität und voller Ehrfurcht bewahren die Muslime Gottes Offenbarung auf. Der Qur‘an wird der nächsten Generation weitervererbt und landet nicht im Müll. Auch findet der Qur‘an in den Wohnungen einen Ehrenplatz. Man stellt den Qur‘an meist dort auf, wo Besucher die heilige Schrift gleich sehen. Die Tradition hat sich bis heute erhalten. Es ist undenkbar, eine islamische Familie ohne den arabischen Qur‘an in der Wohnung zu finden.

Die letzte und abschließende Offenbarung die Allah den Menschen zukommen ließ, ist der Qur‘an. In originaler Form noch heute erhalten und unverändert geblieben. Das Buch Gottes besteht aus 114 Suren die wiederum in 6666 Ayet (Versen) unterteilt wurden. Der Qur‘an gilt für alle Menschen und für alle Zeiten. Allah der Erhabene, schickt keine Propheten mehr, und somit wird es auch keine neue Offenbarung mehr geben. In den Propheten Muhammed (a.s.s.) hat die Offenbarung ihr Ende gefunden. Deshalb wird Muhammed (a.s.s.) auch das Siegel der Propheten genannt. 

S u r e  5    A y e t  3
Heute habe ICH euch eure Religion vervollkommnet, MEINE Gnade über euch vollendet und den Islam als Religion für euch bestimmt.

Der Qur‘an ist der Abschluß der früheren Offenbarungen und wird daher auch Mutter der Schrift bezeichnet. Der Qur‘an versteht sich nicht als eine Neue Offenbarung, sondern die Bestätigung der früheren Schriften, sowie das vervollständigen verlorener oder bewußt geänderter oder weggelassener Texte. 

Sure 5  Vers 15
O Leute der Schrift, Unser Gesandter ist nunmehr zu euch gekommen, um euch vieles zu enthüllen, was ihr von der Schrift geheim gehalten habt, und um gegen vieles Nachsicht zu üben. Wahrlich, zu euch sind ein Licht von Allah und ein klares Buch gekommen.
Sure 5  Vers 13
...sie entstellten die Schrift an ihren richtigen Stellen und sie haben einen Teil von dem vergessen, woran sie gemahnt wurden...
 

Das Wort Qur‘an kann mit rezitieren, oder vortragen, übersetzen, während Ayet mit Wunder übersetzt werden kann. Die Menschen der damaligen Zeit verlangten von Muhammed ein Wunder als Beweis, dass er von Allah der Gesandte sei. Worauf Allah den Glaubensverweigerer mitteilen ließ: der Qur‘an sei das Wunder, und wenn sie es nicht anerkennen wollten, so sollten sie es doch selber versuchen, nur eine Ayet wie die SEINE hervorzubringen. Die Menschen, schafften es bis heute nicht, nur annähernd so etwas wie den Qur‘an hervorzubringen. 

Doch ALLAH DER BEHÜTER ging noch weiter. Das dem Qur‘an nicht das gleiche Schicksal widerfährt wie den anderen Schriften z. B. der Thora oder dem Evangelium, garantiert ER SELBER der Beschützer des Qur‘an zu sein. 

Sure 18  Vers 27
Und verlies, was dir von dem Buche deines Herrn offenbart wurde. Da ist keiner, der SEINE Worte verändern könnte, und du wirst außer bei IHM keine Zuflucht finden.

In keiner anderen Schrift verpflichtet Gott sich selber, der Behüter und Beschützer zu sein. DER Behüter ist die Ursache seiner Reinheit. Dies wird dahingehend begründet, weil der Qur‘an die Rechtleitung aller Menschen und für alle Zeiten bestimmt ist. Wie kann eine Offenbarung für alle Menschen, und was wichtiger ist, für alle Zeiten sein, wenn die Offenbarung keinen besonderen Schutz genießt? 

Der Inhalt des Qur‘an ist ein Gemisch von Belehrungen über Allahs Wesen, über die Schöpfung der Welt, über das Zukünftige und das Vergangene, über Menschen und Geister, über das bevorstehende Gericht, Paradies und Hölle, über Geschichte der Propheten, sowie über allerlei spezielle Gesetze, Anordnungen für das Gemeinschaftsleben und den Gottesdienst.

Die erste Offenbarung die Muhammed bekam geschah in einer Höhle in den Bergen Mekkas ca. 610 chr. Zeitrechnung. 

Sure 96
Lies! Im Namen deines Herrn, Der erschaffen hat, den Menschen aus etwas erschaffen hat, das sich anklammert. 

Bei dieser ersten Offenbarung war der Prophet Muhammed (a.s.s.) ganz alleine. Bei seinen anderen Offenbarungen, die sich über 20 Jahre hinzogen, waren jedesmal seine Anhänger dabei. Sie schrieben die Offenbarungen nieder, und lernten sie auswendig.

Im Gegensatz zu allen anderen Offenbarungen, konnten die Gebote Allahs gleich in die Tat umgesetzt werden. Durch das praktizieren des Qur‘an, war es auch nach dem Tode des Propheten Muhammeds den Menschen nicht möglich, die Offenbarung zu fälschen und anders auszulegen. 

Der Qur‘an wurde aufgeschrieben, auswendig gelernt und gleichzeitig wurden die offenbarten Texte in das tägliche Leben eingebunden. 

Dies kann keine andere Offenbarung von sich beanspruchen. Das Alte Testament ist eine Nacherzählung der früheren Propheten. Die Erzählung über Moses (Friede über Moses) im AT, wurde nicht zu seinen Lebzeiten niedergeschrieben, sondern erst Jahrhunderte später. Das Neue Testament ist ebenfalls eine Nacherzählung über Jesus (Friede über Jesus). Auch wenn der Zeitabstand nur Jahrzehnte auseinanderliegt, so wurden sie weder von Jesus, noch von Zeitzeugen Jesus, niedergeschrieben. Dazu kommt noch das Vorleben der Evangelien. Jesus wirkte nur ein paar Jahre, bevor Allah ihn zu SICH nahm. Es war Jesus nicht möglich, seine Aussprüche im alltäglichen Leben widerspiegeln zulassen. 

Daher hat die Kirche, der Gesellschaft viele Probleme geschaffen. Obwohl Jesus betonte: ich bin nicht gekommen aufzulösen (das AT) sondern zu erfüllen (s. NT Matth. 5 Vers 17-19), lehnt es die katholische Kirche trotzdem ab, das Ehen aufgelöst werden können. Wir haben von Jesus kein praktisches Vorleben, sodas seine Aussprüche verschiedene Standpunkte wiedergeben können. 

Das ist -Gott sei dank- beim Qur‘an anders. Allah fordert uns im Qur‘an Sure 33  Vers 21 auf:

Ihr habt fürwahr im Gesandten Allahs ein vortreffliches Vorbild für den, der auf Allah hofft und auf den Jüngsten Tag und häufig Allahs gedenkt.

Die Lebensweise des Propheten ist der Wegweiser um dem Qur‘an auch zu verstehen. Damals, wie heute, gibt es Leute die sich Gelehrte nennen, und den Muslimen einreden, der Qur‘an brauche eine Aufklärung, gleich dem, wie sie im Christentum stattgefunden hat. Die Mehrheit der Muslime orientiert sich aber an die Lebensweise des Propheten, und lehnt solche Gelehrten ab. Hätte der Prophet den Islam nicht vorgelebt, so hätten diese Erneuerer erfolgt gehabt. Doch Allahs Plan ist nicht zu überbieten. Daran scheiterten auch alle Bemühungen den Qur‘an zuverändern. 

Als der Prophet Muhammed (a.s.s.) starb, war der Qur‘an nicht in dieser Buchform zusammengestellt, wie wir ihn heute vorfinden. Viele Menschen kannten zwar den Qur‘an auswendig und es gab auch viele Abschriften des Qur‘an, doch erst unter dem 3. Kalifen Uthman, also 20 Jahre nach dem Tod von Muhammed (a.s.s.), wurde der Qur‘an in der heutigen Form in den ganzen islamischen Landesteilen verbreitet. Das heißt aber nicht, das der Qur‘an erst 20 Jahre nach dem Tode des Propheten eine Gestalt bekam. 

Schon beim 1. Kalifen (= Staatsoberhaupt) Abu Bakr wurde der Qur‘an zu einer Buchform zusammen gestellt. Man war sich schon kurzer Zeit nach dem Tode des Propheten bewußt, etwas für die Zukunft tun zu müssen. Wenige Monate nach dem Tod des Propheten wurde Muhammeds (a.s.s.) Stiefsohn Zaid bin Thabit von Abu Bakr beauftragt die Zusammenstellung des Qur‘an anzugehen. Weil Zaid lange Zeit beim Propheten wohnte, war er einer von den Schreibern, die den ganzen Qur‘an niedergeschrieben hatten. Zaid war für diese Aufgabe der bestgeeigneteste Mann. Zaid war bei allen Offenbarungen zugegen, bei den meisten Besuchen fremder Leute, bei allen Predigten usw.. Nach ein paar Monaten war das Exemplar fertiggestellt und verblieb bis zum Tode bei Abu Bakr. Danach wechselte es zum 2. Kalifen Umar und nach dessen Tod verblieb es bei seiner Tochter Hafsa, die gleichfalls eine Witwe des Propheten war. 

Zur Zeit der ersten beiden Kalifen, Abu Bakr und Umar, bestand nicht der Bedarf das Ur-Exemplar weltweit zu vertreiben. Man war nur bemüht ein Ur-Exemplar der Offenbarung Muhammeds zu besitzen. Der Qur‘an wurde auch weiterhin fast ausschließlich mündlich weiter gelehrt. Das hatte natürlich auch seinen guten Grund. Schreiben und lesen konnten die allerwenigsten. Die Mensch waren so von der Religion angetan, das sie mit Eifer den Qur‘an auswendig lernten. Auch heute noch ist es keine Seltenheit, das Muslime den ganzen Qur‘an auswendig können. Von zwei Nürnbergern Moscheen ist bekannt, das die Vorbeter Hafis (= die den Qur‘an auswendig können) sind. Und zur Ausbildung als Hoca (=geistiger Leiter einer Moschee) gehört es, mindestens ein drittel des Qur‘an auswendig zu wissen. 

Erst unter dem 3. Kalifen Uthman wurde die Verbreitung durchgesetzt. Uthman war zu Ohren gekommen, dass in fernen Gegenden des islamischen Reiches, der Qur‘an anders Vorgetragen wurde. So beauftrage der Kalif eine Komission unter der Leitung von Zaid nochmals ein Exemplar anzufertigen, das im ganzen islamischen Reich Verwendung finden sollte. Anderslautende Blätter sollten vernichtet werden. Auch hier sehen wir wieder Allahs vorsorge. ER SELBER IST JA DER WÄCHTER UND HÜTER DES QUR‘AN. Allah greift aber nicht SELBER ein, so wie ER SICH die Propheten als Übermittler bediente, so bedient SICH Allah auch weiterhin der Menschen für seine Zwecke. 

Uthman ließ deshalb ein neues Exemplar anfertigen, um sicher zu gehen, dass der Qur‘an auch alles enthält, was dem Propheten Muhammed offenbart wurde. Die Kommission bestand aus 12 Personen. Vier Teilnehmer sind nachweislich mit Namen bekannt, darunter auch der Stiefsohn Zaid. Das neue Exemplar unterschied sich nicht von dem, was die Tochter Umars aufbewahrt hatte. Jeder Stadthalter bekam einige Exemplare und sie ließen es wiederum vervielfältigen. 

Es war nicht so, dass die Kommission ein Exemplar anfertigte, und es dann gleich verteilte, sondern es musste erst noch von den Leuten akzeptiert werden. Nach der Fertigstellung des Qur‘an wurde es in der Moschee von Medina vorgetragen. Es gab wohl kaum einen Menschen in Medina der nicht irgendeine Sure kannte. Hätte man neue oder falsche Suren vorgetragen, der Aufschrei unter den Muslimen wäre groß gewesen. Nachdem keine Widersprüche kamen, wurden dann Exemplare in die Welt hinausgetragen. 

Keine andere Heilige Schrift hat einen solchen sichern Prozess durchgemacht wie der Qur‘an.

Trotzdem gibt es bis heute einige Qur‘ans, die zwar im Text alle gleich sind, doch in der Aussprache von einander abweichen. Diese werden als die 7 Nicht-Uthmannischen Qur‘ane genannt. Wie schon gesagt, der Text ist der gleiche nur die Aussprache ist verschieden. Dies hat etwas mit der Vokalisierung des Qur‘an zu tun. Man schrieb damals im Uthmanischen Text nicht die Vokale dazu, denn man wertete dies als Eingriff und Veränderung des Qur‘ans. Erst viel später wurden auch die Hilfstriche für die Vokalisierung, meist in einer anderen Farbe, im Uthmannischen Text eingefügt. Das erlaubte dann auch nur eine Leseart. Die Qur‘ane, die jetzt vertrieben werden, entsprechen alle dem Uthmannischen Exemplar mit nur einer Vokalisierung. Diese Ausgabe ist auch von der Azar-Universität in Kairo festgelegt worden. 

Der Qur‘an ist in zwei Bereichen einzuteilen. Dem äußeren und den inneren. Das Äußere ist wiederum in zwei Bereiche aufzuteilen. Einmal dem leicht verständlichen und dem schwierigen Bereich. Die leicht verständlichen Texte sind die Kernbotschaft des Qur‘an. Die sind für Gebildete wie für Ungebildete zu verstehen. 

Sure 9  Vers 71
Und die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen sind einer des anderen Beschützer. Sie gebieten das Gute und verbieten das Böse und verrichten das Gebet und entrichten die Zakat und gehorchen Allah und Seinen Gesandten. 

Die schwierigen Texte können nur von denjenigen Verstanden werden, die Allah dafür besonders Befähigt hat. 

Sure 3  Vers 7
ER ist es, DER dir das Buch herabgesandt hat. Darin sind eindeutige klare Verse –sie sind die Grundlage des Buches- und andere, die nicht so klar verständlich sind. Doch diejenigen, in deren Herzen Abkehr ist, suchen gerade die nicht so klaren (Verse) heraus, um Verwirrung zu stiften und um sie (nach Gedünken) zu deuten. 

Auch hier erkennt man Allahs Plan wieder. Die hochmütig sind oder die nur heucheln wollen, erkennen die Lebensweise des Propheten (Hadithe) nicht an, und wollen den Qur‘an selber deuten. In einigen islamischen Ländern kann man dies genau verfolgen, wo falsche Gelehrte versuchen den Qur‘an anders zu deuten, als zur Zeit des Propheten und zur Zeit der Großen Gelehrten im 7. Jahrhundert. 

Der Innere Bereich ist die Mystik. Diese Erfahrung kann auch jeder machen. Vorausgesetzt er öffnet sich Allah ganz und gar. Erreichen kann man dies mit dem täglichen, vorallendingen dem nächtlichen lesen des Qur‘an. Allah öffnet dem Vertieften einen Bereich, das ihn Wissen und Erkenntnis zukommen läßt, was man durch keine Bildung erreichen kann. 

Daher fasziniert das Buch Millionen Gläubige sowie viele tausende Nicht-Gläubige. Die Orientalisten, die sich mit dem Islam und vor allem mit dem Qur‘an befassen, gestehen trotz ihrer Ablehnung zum Islam, die Faszination und das unerklärliche Zustandekommen des Buches ein. 

Ein Wunder welches Allah Seinem Buche zukommen hat lassen, ist zweifellos auch die Aktualität. Die Naturbezogenen und wissenschaftlichen Wunder sollen hier nicht beschrieben werden.

Dafür wird noch eine Broschüre angefertigt  werden (inschallah). Was ich meine ist die Revidierung der Orientalisten gegenüber ihrer Forschungsarbeit über den Islam bzw. den Qur‘an. Vor dem 20. Jahrhundert wurde der Islam als Blutrünstig und der Qur‘an als Fälschung von den Orientalisten abgestempelt. Anfang des 20. Jahrhundert gab es schon Orientalisten, die im Islam bzw. im Qur‘an göttliche Botschaften erkannten. Erst die Neuzeit lässt den Islam und den Qur‘an, in einem anderen Licht erscheinen, indem die Orientalisten es zwar nicht als Gottes Offenbarung anerkennen, aber doch ein Zugeständnis abgeben: wie ist es nur möglich, so ein Buch zu verfassen.

Wirklich gute und neutrale Orientalisten widersprechen der These, dass Muhammed den Qur‘an von jemanden (meist wird es Mönchen zugeschrieben) diktiert bekommen haben muß. Viel zu anders ist der Qur‘an im Gegensatz zur Bibel gestaltet. Und die biblischen Legenden im Qur‘an spielen nur eine Untergeordnete Rolle. Immer wieder tauchen arabische Texte auf, die in europäischen wie arabischen Bibliotheken lagern, die ein ganz anderes Bild des Islam gegeben, als die Forscher der damaligen Zeit entworfen hatten. 

Allah macht es den Menschen klar, das sie nur Vermutungen nachfolgen und keine Beweise für ihre Behauptungen haben. Von Jahrzehnt zu Jahrzehnt werden immer wieder neue Wahrheiten über den Qur‘an bzw. Islam bekannt. Es wird den Orientalisten wohl in naher Zukunft schwerfallen den Islam oder den Qur‘an als Lüge hinzustellen. Der Orientalist Johann Fück schrieb 1936: Der Qur‘an sei ein eigenständiges Werk Muhammeds und nicht ein abgeschriebenes Werk. Der katholische Theologe Hans Küng reiht Muhammed im theologischen Sinne als ein Prophet ein. Mehr Zugeständnis kann er wohl nicht wagen. 

In der wissenschaftlichen Forschung steht der Qur‘an anders da. Weil Tatsachen im Qur‘an vorkommen, die sich nicht leugnen lassen, sind schon viele Wissenschaftler zu Muslime geworden.

Wenn Allah gewollt hätte, dass der Mensch IHN direkt erkennen soll, um an IHN zu glauben, so hätte ER uns wie Engel oder wie Tiere erschaffen. Doch Allah wollte es anders. Doch dass wir uns nicht selbst überlassen werden, und wir vor Allah keinen Beweisgrund der Führungslosigkeit vorbringen können, schickte Gott der Barmherzige uns Propheten mit Offenbarungen. Weil aber Propheten auch sterben, hat Allah den Propheten Offenbarungen mitgegeben, damit die Menschen nicht führungslos sind.

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